Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013
Bericht Unternehmensverantwortung 2013
Living Responsibility auf Facebook

CR-Managementprozess

Im Berichtsjahr haben wir einen mehrstufigen Managementprozess zur Weiterentwicklung unserer CR-Strategie und zur Steuerung der Beziehungen zu unseren Stakeholdern erarbeitet und mit der Umsetzung begonnen. Verbunden mit dem Managementprozess war die Einsetzung eines neuen Stakeholder-Relations-Teams und eines Responsible-Business-Netzwerks.

Das neue Stakeholder-Relations-Team hat im Berichtsjahr eine Materialitätsanalyse erstellt und die Grundlagen einer Stakeholder-Relations-Richtlinie erarbeitet. In Zukunft wird das Team den Stakeholder-Dialog intensivieren.

Das neue Responsible-Business-Practice-Netzwerk hat die Aufgabe, als bereichsübergreifendes Forum die Anforderungen unserer Anspruchsgruppen und die Aktivitäten des Konzerns im Hinblick auf verantwortungsvolle Geschäftspraktiken systematisch zu erfassen und die Aktivitäten in der verantwortungsvollen Unternehmensführung miteinander zu koordinieren.

Managementprozess zur Weiterentwicklung der CR-Strategieentwicklung

Stufe 1: Einblick gewinnen

Unserer Stakeholder-Relations-Strategie folgend tauschen wir uns auf vielfältige Weise mit unseren Interessensgruppen aus. Um die Interessen unserer Stakeholder noch besser zu verstehen und entsprechende Ableitungen für unsere strategische Ausrichtung treffen zu können, wurde im Berichtsjahr eine systematische Befragung mit unseren wesentlichen internen und externen Stakeholdern durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden erstmalig in einer Materialitätsanalyse zusammengefasst.

Stufen 2 und 3: Themen identifizieren und behandeln

Um unserer Verantwortung in den Themenfeldern Personal und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, Gesundheit, Sicherheit, Beschaffung, Compliance, Umwelt und Gesellschaft noch stärker als bisher gerecht zu werden, haben wir im Berichtsjahr das Responsible-Business-Practice-Netzwerk eingerichtet.

Darin sind alle CR-relevanten Bereiche von Deutsche Post DHL vertreten: Compliance, Customer Solutions & Innovation, der HR-Bereich, die Kommunikations- und CR-Abteilungen, der Konzerneinkauf, die Konzernsicherheit, der Zentralbereich Politik und Regulierungsmanagement sowie Vertreter der Unternehmensbereiche.

Gemeinsam stellen die vertretenen Bereiche auf der Arbeits- und Entscheidungsebene sicher, dass alle für den Konzern relevanten Themenfelder der verantwortungsbewussten Unternehmensführung systematisch erfasst und entsprechende Maßnahmen zentral und kontinuierlich koordiniert und überwacht werden. So können wir Chancen und Risiken für unser Geschäft besser erkennen und schneller darauf reagieren.

Eine wichtige Arbeitsgrundlage für das Responsible-Business-Practice-Netzwerk sind die Ergebnisse der Materialitätsanalyse. Um relevante Themen und Maßnahmen zu identifizieren, Transparenz für die Unternehmensleitung zu schaffen und die Basis für ein verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln zu festigen, greifen die Beteiligten außerdem auf Erkenntnisse aus Studien, aus Kundenanfragen und aus dem Dialog mit unseren Stakeholdern zurück.

Um unsere Nachhaltigkeits-Agenda auch aus externer Sicht überprüfen zu lassen, haben wir ein international besetztes Beratergremium eingerichtet: das Sustainability Advisory Council (SAC). Es setzt sich aus unabhängigen Experten und Vordenkern aus verschiedenen Disziplinen (Wissenschaft, Wirtschaft, humanitäre Gemeinschaft, Umwelt, Logistik, Politik, Medien und Ethik) zusammen. Das SAC wird erstmals im ersten Quartal 2014 zur konstituierenden Sitzung in Bonn zusammentreten.

Stufe 4: Über Unternehmensverantwortung berichten

Über den Stand unserer Aktivitäten im Bereich der Unternehmensverantwortung berichten wir intern regelmäßig. Dabei setzen wir auf klare Verantwortlichkeiten, feste Berichtslinien und einheitliche Berichtsstandards mit definierten Kennzahlensystemen.

In unserer externen Kommunikation stehen Nachvollziehbarkeit, Überprüfbarkeit, Glaubwürdigkeit und Transparenz an erster Stelle. Eine wesentliche Grundlage für unsere jährliche Berichterstattung zur Unternehmensverantwortung sind die im Dialog mit unseren Stakeholdern gewonnenen Erkenntnisse und die Ergebnisse aus der Materialitätsanalyse.

Über diesen Bericht hinaus erteilen wir unseren Stakeholdern jederzeit und offen Auskünfte über unsere Aktivitäten und bedienen zu diesem Zweck vielfältige Kommunikationskanäle.

Stufe 5 – Engagement im Stakeholder-Dialog

Deutsche Post DHL steht permanent mit verschiedenen Bezugsgruppen in Kontakt. Hinzu kommen zahlreiche Plattformen, über die wir gezielt den Dialog mit unseren Stakeholdern suchen und bieten. Das Feedback der verschiedenen Interessengruppen nehmen wir systematisch auf, um es zu analysieren und zu verarbeiten. Die Erkenntnisse fließen dann erneut in den Managementprozess ein.