Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013
Bericht Unternehmensverantwortung 2013
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Bescheinigung über eine unabhängige betriebswirtschaftliche Prüfung

An die Deutsche Post AG, Bonn

Wir haben auftragsgemäß eine betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit hinsichtlich ausgewählter Angaben im Online-Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013 der Deutsche Post, AG, Bonn, (im Folgenden: die Gesellschaft), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 (im Folgenden der "Corporate Responsibility Bericht") durchgeführt.1

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Der Vorstand der Gesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung des Corporate Responsibility Berichts in Übereinstimmung mit den in den Sustainability Reporting Guidelines Vol. 3.1 (Seite 7 bis 17) der Global Reporting Initiative (GRI) genannten Kriterien:

  • Wesentlichkeit,

  • Einbezug von Stakeholdern,

  • Nachhaltigkeitskontext,

  • Vollständigkeit,

  • Ausgewogenheit,

  • Klarheit,

  • Genauigkeit,

  • Aktualität,

  • Vergleichbarkeit und

  • Zuverlässigkeit.

Diese Verantwortung umfasst zum einen die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur Erstellung des Corporate Responsibility Berichts sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen Nachhaltigkeitsangaben, die unter den gegebenen Umständen plausibel sind. Zum anderen umfasst die Verantwortung die Konzeption, Implementierung und Aufrechterhaltung von Systemen und Prozessen, soweit sie für die Erstellung des Corporate Responsibility Berichts von Bedeutung sind.

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers

Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Tätigkeiten eine Beurteilung darüber abzugeben, ob uns Sachverhalte bekannt geworden sind, die uns zu der Annahme veranlassen, dass die mit dem Logo PWC geprüft gekennzeichneten Angaben im Corporate Responsibility Bericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Kriterien der Sustainability Reporting Guidelines Vol. 3.1 (Seite 7 bis 17) der GRI erstellt worden sind. Darüber hinaus wurden wir beauftragt, auf Basis der Ergebnisse unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Corporate Responsibility Managements und der Corporate Responsibility Berichterstattung auszusprechen.

Wir haben unsere betriebswirtschaftliche Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 vorgenommen. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und den Auftrag unter Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit so zu planen und durchzuführen, dass wir unsere Beurteilung mit einer begrenzten Sicherheit abgeben können.

Bei einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit (zum Beispiel einer Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB) weniger umfangreich, so dass dementsprechend eine geringere Sicherheit gewonnen wird. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers.

Im Rahmen unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung haben wir unter anderem folgende Tätigkeiten durchgeführt:

  • Befragung von Mitarbeitern der für die Erstellung des Corporate Responsibility Berichts verantwortlichen Abteilungen über den Prozess zur Erstellung der Corporate Responsibility Berichterstattung und über das auf diesen Prozess bezogene interne Kontrollsystem;

  • Einsichtnahme in die Unterlagen zur Corporate Responsibility Strategie sowie Verschaffung eines Verständnisses über die Corporate Responsibility Organisationsstruktur, des Stakeholderdialogs sowie des Entwicklungsprozesses für das Corporate Responsibility Programm der Gesellschaft;

  • Befragung von Mitarbeitern der Fachabteilungen, die einzelne Kapitel des Corporate Responsibility verantworten;

  • Aufnahme der Verfahren und Einsichtnahme in die Dokumentation der Systeme und Prozesse zur Erhebung, Analyse, Plausibilisierung und Aggregation der Corporate Responsibility Daten sowie deren stichprobenartige Überprüfung;

  • Durchführung von Vor-Ort-Besuchen im Rahmen der Untersuchung der Prozesse zur Erhebung, Analyse und Aggregation der Angaben zu Mitarbeitern und dem Fuhrpark:

    • DHL Supply Chain, USA;

    • DHL Express, USA;

  • Analytische Beurteilung der Angaben innerhalb des Corporate Responsibility Berichts;

  • Abgleich ausgewählter Daten mit den entsprechenden Angaben im Geschäftsbericht 2013;

  • Erlangung von weiteren Nachweisen für ausgewählte Angaben des Corporate Responsibility Berichts durch Einsichtnahme in interne Dokumente (bspw. Vorstands- und Gremienentscheidungen, Berichte der Internen Revision) und Verträge sowie Analyse von Daten, die als Berichte aus IT-Systemen generiert wurden.

Urteil

Auf der Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass die mit dem Logo gekennzeichneten Angaben im Corporate Responsibility Bericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Kriterien der Sustainability Reporting Guidelines Vol. 3.1 (Seite 7 bis 17) der GRI erstellt worden sind.

Ergänzende Hinweise - Empfehlungen

Ohne das oben dargestellte Urteil einzuschränken, sprechen wir folgende Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Corporate Responsibility Managements und der Corporate Responsibility Berichterstattung der Gesellschaft aus:

  • Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft unter Einbeziehung interner und externer Stakeholder eine Materialitätsanalyse durchgeführt und hieraus eine Materialitätsmatrix abgeleitet. Wir empfehlen der Gesellschaft, auch mit Blick auf die neuen Anforderungen für eine Berichterstattung nach den neuen G4 Leitlinien der GRI, sich bei der Ableitung der Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen konsequent an dieser Materialitätsanalyse zu orientieren.

  • Auch im Berichtsjahr hat die Gesellschaft ihre Systeme und Prozesse zur Erhebung des CO2-Footprints weiterentwickelt. Wir empfehlen darüber hinaus die Datenerhebungsprozesse für die wesentlichen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung der aus der Materialitätsanalyse abgeleiteten Ziele heran gezogen werden, auch künftig konsequent weiter zu entwickeln.


Düsseldorf, den 11.03.2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Michael Werner                    ppa. Aissata Touré
                                            Wirtschaftsprüferin


Unsere betriebswirtschaftliche Prüfung bezog sich auf die deutsche Fassung des Corporate Responsibility Berichts. Der Corporate Responsibility Bericht erscheint als Online-Bericht unter www.dpdhl.de/cr-bericht2013. Verweise auf externe Dokumentationsquellen waren nicht Gegenstand der Prüfung. Zukunftsbezogene Aussagen sowie im Online-Bericht wiedergegebene Expertenmeinungen waren ebenso nicht Gegenstand unseres Auftrages.