Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013
Bericht Unternehmensverantwortung 2013
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Einheitlich & flexibel: Unser Umweltmanagement

Unser konzernweites Umweltmanagementprogramm soll gewährleisten, dass umwelt- und klimafreundliches Handeln zum integralen Bestandteil unserer täglichen Arbeit wird – ganz gleich, ob es um den bewussten Umgang unserer Mitarbeiter mit natürlichen Ressourcen geht, um die Entwicklung neuer, nachhaltiger Produkte oder zum Beispiel um die umweltschonende Entsorgung oder Wiederverwertung von Abfällen, die an unseren Standorten entstehen.

Dafür haben wir einen Sechs-Stufen-Prozess definiert, der sicherstellt, dass wir für unser Umweltmanagementprogramm weltweit einheitlich standardisierte Rahmenbedingungen setzen. Zugleich bietet dieser Prozess die nötige Flexibilität, unseren Ansatz auf jede Region und jeden Unternehmensbereich anzupassen und die jeweils optimalen Maßnahmen abzuleiten.

Grundlage unseres Umweltmanagements ist die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001, die Anforderungen an Umweltmanagementsysteme festlegt. Dieses Zertifizierungsverfahren führen wir an bestimmten, strategisch relevanten Standorten und an Standorten mit standardisierten Prozessen durch. Die ISO 14001 verlangt unter anderem einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, durch den die jeweils definierten Umweltschutzziele einer Organisation erreicht werden sollen. Dieser kontinuierliche Verbesserungsprozess beruht auf der vierstufigen Methode „Planen – Ausführen – Kontrollieren – Optimieren“ (Plan-Do-Check-Act, PDCA). Sie ist als Teil unseres Sechs-Stufen-Prozesses in unserem konzernweiten Umweltmanagement verankert.

Ende 2013 waren 5.670 von rund 12.000 Standorten (rund 47 Prozent) nach ISO 14001 zertifiziert. Der Rückgang um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich auf die Weiterentwicklung und Präzisierung unseres Zählverfahrens im Unternehmensbereich EXPRESS zurückzuführen. Zudem richten wir uns bei der Auswahl der Standorte nach dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell und dessen Erfordernissen, sodass zwischen den Unternehmensbereichen größere Unterschiede im Anteil der zertifizierten Standorte entstehen. So liegt die Zertifizierungsquote im Bereich BRIEF aufgrund weitgehend einheitlicher Prozesse an den Standorten bei fast 100 Prozent. Im Bereich von SUPPLY CHAIN hingegen liegt sie aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsmodelle und der ausdifferenzierten Kundenstruktur derzeit bei zwölf Prozent.