Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013
Bericht Unternehmensverantwortung 2013
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Weltweiter Austausch mit Sozialpartnern

International arbeiten wir in unseren Geschäftseinheiten mit den Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften gemäß der nationalen Gesetze und Gepflogenheiten zusammen.

Globaler Dialog mit internationalen Gewerkschaftsbündnissen

Die internationalen Gewerkschaftsbündnisse UNI Global Union (UNI) und International Transport Workers´ Federation (ITF) haben Ende 2012 eine OECD-Beschwerde bei der deutschen Nationalen Kontaktstelle mit der Begründung eingelegt, dass unser Verhalten gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen verstoße. Nach einer ausführlichen Stellungnahme unsererseits zu diesen Vorwürfen lehnte die Nationale Kontaktstelle drei von vier Themen, die in der Beschwerde enthalten waren, ab und schränkte den Umfang auf fünf von 14 Ländern (Türkei, Indonesien, Kolumbien, Vietnam und Indien) ein. Nach anschließenden Mediationsgesprächen haben sich die beteiligten Parteien im Januar 2014 auf eine „Gemeinsame Erklärung“ verständigt, in der sich keine Feststellung findet, dass Deutsche Post DHL die OECD Richtlinien für multinationale Unternehmen verletzt hat. Die Erklärung sieht auch vor, dass wir den Dialog mit Repräsentanten von UNI und ITF fortsetzen.

In der Türkei sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen unserer Tochtergesellschaft DHL Supply Chain und der türkischen Gewerkschaft TÜMTIS über die Anerkennung der Gewerkschaft beigelegt. Im November 2013 sind die Tarifvertragsverhandlungen mit TÜMTIS in konstruktiver Atmosphäre aufgenommen worden.