Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013
Bericht Unternehmensverantwortung 2013
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Compliance-Management: rechtskonform & werteorientiert

In unserem Compliance-Management verfolgen wir einen werte- und zugleich risikoorientierten Ansatz. Compliance bei Deutsche Post DHL bedeutet, dass wir Rechtsvorschriften, Konzernrichtlinien (darunter insbesondere unseren Verhaltenskodex) und freiwillige messbare Selbstverpflichtungen, die der Konzern Dritten gegenüber abgibt, einhalten.

Compliance-Ziele

Unser Compliance-Management dient in seiner werteorientierten Ausrichtung dazu, dass wir uns richtig verhalten und unser Handlungsauftrag gesellschaftlich legitimiert ist. In der risikoorientierten Ausrichtung wollen wir durch das Compliance-Management finanzielle Nachteile und Reputationsschäden vermeiden, schützen Organmitglieder, Führungskräfte und Mitarbeiter vor persönlicher Haftung und vermeiden Wettbewerbsnachteile. Wir sind davon überzeugt, dass strikte Compliance einen umfassenden Beitrag für den geschäftlichen Erfolg unseres Unternehmens leistet.


Das Compliance-Management ist im Konzern weltweit verankert. Damit gelten die Compliance-Anforderungen auch für unsere Tochtergesellschaften, sofern es sich dabei um Mehrheits- oder kontrollierte Beteiligungen handelt. Darüber hinaus gelten unsere Compliance-Anforderungen für Geschäftspartner wie Lieferanten, Subunternehmer und andere Beauftragte.

Die besondere Bedeutung der Korruptionsprävention ist in der Konzern-Antikorruptionsrichtlinie festgeschrieben, die im Jahr 2009 eingeführt wurde. Damit erhalten unsere Mitarbeiter Handlungsvorgaben, die Situationen vermeiden, welche die Integrität des Verhaltens von Deutsche Post DHL infrage stellen können. Des Weiteren beinhaltet diese Richtlinie Regeln zur Überprüfung unserer Geschäftspartner – einschließlich Subunternehmern, Joint-Venture-Partnern, Agenten und Beratern – sowie Regeln für Spenden des Konzerns und Zuwendungen an politische Parteien oder Regierungen.